| Abendrot und Morgenrot |
| Dämmerungserscheinung am leicht bewölkten Himmel. Sie beruht darauf, dass bei tief stehender Sonne die Sonnenstrahlen die Atmosphäre länger durchlaufen, wobei die Moleküle der Luft, Wasserdampf und Staub, das blaue Licht stärker streuen als das rote Licht. Abendrot gilt als Schönwettervorbote, Morgenrot als Schlechtwetterzeichen. |
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| Abfluss |
| Gesamtheit aller Vorgänge (Landschaftsoberlächen-, Flussbett-, bodeninnerer und Grundwasser-Abluss), die das aus der Atmosphäre als Niederschlag auf die Landoberfläche gelangte Wasser dem Ozean wieder zuführen, aus dem es durch Verdunstung entstanden ist. |
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| Abgesetzte Niederschläge |
| Formen des Niederschlags in flüssigem oder festem Zustand, die unmittelbar an der Erdoberfläche, an Pflanzen oder Gegenständen entstehen, wenn diese kälter als die sie umgebende Luft sind (zum Beispiel Morgentau auf Wiesengras oder auf den Scheiben des Autos, bei entsprechender Temperatur auch Reif oder Nebelfrost ). |
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| Abgleiten |
| Schräg abwärts gerichtete Luftbewegung in der freien Atmosphäre in einer geneigten Gleitfläche ( durch Beschaffenheit der Erdoberfläche, Berge, Abhänge ) oder oberhalb von einer Frontfläche ( durch die unterschiedliche Schwere von kalter und warmer Luft bildet die unten liegende Kaltluft gleichsam eine geneigte Gleitfläche für warme Luft). |
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| Abkühlung |
| Die Abkühlung im meteorologischen Sinn ist für die Wolken- und Nebelbildung verantwortlich. Sie wird durch nächtliche Ausstrahlung oder durch die Zufuhr kühler Luftmassen hervorgerufen. In der freien Atmosphäre kommt es zur dynamischen Abkühlung und damit zur Wolkenbildung durch Hebung. |
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| Abkühlungsgröße |
| Diejenige Wärmemenge, die ein Körper mit der Temperatur von 37 Grad Celsius unter der Einwirkung von Lufttemperatur, Feuchtigkeit, Wind und Strahlung pro Quadratzentimeter und Sekunde in Milligrammkalorien abgibt. Sie ist ein wichtiger Faktor für die Belastung des menschlichen Körpers durch zu hohe Umweltwärme oder zu großen Wärmeentzug. |
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| Abkühlungsnebel |
| Eine Nebelart, zu der der Strahlungsnebel und der Advektionsnebel zählen. Ersterer tritt vor allem im Herbst bei windstillen oder windschwachen Strahlungswetterlagen auf, wenn sich die bodennahe Luftschicht bis unter den Taupunkt abgekühlt hat. Letzter entsteht, wenn feuchtwarme Luftmassen über eine kalte bodennahe Luftschicht herangeführt werden. |
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| Ablandiger Wind |
| An der Küste oder am Ufer größerer Seen entstehender Wind vom Land zum Wasser. Wenn sich bei Nacht das Land schneller abkühlt als die See, so bildet sich auf dem Wasser ein leichter Unterdruck, weil die dort wärmere Luft schnell aufsteigt. Über Land dagegen ist die Luft kälter und der Bodenruck etwas höher. Somit bildet sich ein Ausgleichswind vom Land zum Wasser. |
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| Ablation |
| Unter Ablation versteht man das Abschmelzen und Verdunsten von Schnee und Eis, speziell an Gletscheroberflächen durch Einwirkung von Sonnenstrahlung, Regen, Wind, warmer oder trockener Luft. Entsprechend der unterschiedlichen Widerstandsfestigkeit von Firn und Eis gegenüber Tauprozessen entstehen charakteristische Schmelz- bzw. Ablationsformen. |
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| Ablenkung des Windes |
| Die durch die Drehung der Erde verursachte Kraft (Corioliskraft) lenkt jede Luftströmung auf der Nordhalbkugel nach rechts ab, so dass zum Beispiel eine südliche Luftströmung in ihrem weiteren Verlauf zur Südwestströmung, eine Nordströmung zur Nordostströmung wird. Eine weitere Ablenkung erfährt der Wind in den unteren Luftschichten durch die Reibung am Boden. Sie wirkt der Corioliskraft entgegen, verhindert also, dass z.B. der ursprüngliche Südwind am Boden zum Westwind wird. |
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| Abnahme der Lufttemperatur in der Höhe |
| Im Mittel nimmt die Luft um 0,6 Grad Celsius pro 100 Meter Erhebung ab. Diese nicht gesetzmäßige, das heißt von Tag zu Tag in wechselnder Weise erfolgende Temperaturabnahme endet an der Grenze von der Troposphäre zur Stratosphäre in etwa 11 Kilometer Höhe, wo die Temperatur gleich (isotherm) bleibt. |
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| Absinken |
| Die dynamische (im Zentrum von Hochdruckgebieten) oder orographische (auf der Leeseite der Gebirge) bedingte Abwärtsbewegung der Luft, die sich dabei adiabatisch (Zustandsänderung der Luft ohne Zufuhr oder Entzug von Wärme) erwärmt, was zur Auflösung der Wolken führt. |
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| Absolute Feuchte |
| Die absolute Feuchte ist ein Maß für den Wasserdampfgehalt der Luft. Sie ist das Gewicht (in Gramm) des in 1 Kubikmeter feuchter Luft enthaltenen Wasserdampfs. |
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| Absolute Temperatur |
| Temperaturangabe nach der von Lord Kelvin (1874-1907) aufgestellten Temperaturskala, wobei die Zählung vom absoluten Nullpunkt ausgeht, der minus 273,15 Grad Celsius entspricht, und in Gradschritten erfolgt, die denen der Celsiusskala entsprechen. Daraus folgt 0 Grad Celsius = 273,15 K |
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| Absolute Vorticity |
| (engl. vorticity = Wirbeligkeit); Maß der Drehbewegung eines in einer Luftströmung mitgeführten Luftteilchens um seine vertikale Achse ( relative Vorticity ), addiert mit der Drehkomponente, die das Teilchen durch die Rotation der Erde erfährt. Diese Komponentensummen wird als absolute Vorticity bezeichnet. |
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| Absorption |
| (lat. absorbere, absorptum = hinunterschlürfen, verschlucken); Vorgang, bei dem die auf ein Medium (Gas, Festkörper) einfallende Strahlung von diesem zurückgehalten (geschwächt) und in Wärme oder in eine andere Energieform umgewandelt wird. |
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| Absorptionshygrometer |
| Meteorologisches Instrument zur Messung der absoluten Feuchte. Hierbei wird Luft durch stark absorbierende, feuchte Stoffe (Schwefelsäure, Chlorcalium) hindurchgeleitet. Der Luft wird dabei der Wasserdampf vollständig entzogen, bei der absorbierenden Substanz führt das zu einer Gewichtszunahme. Diese kann man mit einer Waage ablesen und erhält so die absolute Feuchte. |
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| Abwärme |
| Alle ein System verlassenden fühlbaren und latenten Wärmeströme, die durch Wärmerückgewinnung nicht genutzt werden können, nennt man Abwärme. Die Abgabe erfolgt unter anderem über Kühltürme an die Atmosphäre. Größte Abwärmelieferanten sind Wärmekraftwerke. |
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| Abwind |
| An Berghängen, aber auch schon in schwach geneigtem Gelände auftretende abwärts gerichtete Luftströmung. Die durch nächtliche Ausstrahlung abgekühlte bodennahe Luft fließt aufgrund ihrer Schwere die Hänge hinab. Abwinde treten auch in Schauer- und Gewitterwolken auf. |
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| Adaption |
| In der Meteorologie bezeichnet man die gegenseitige Anpassung von Luftdruck- und Windfeld als Adaption. So entsteht ein geostrophisches Gleichgewicht, welches die Natur immer anstrebt. Bei der Adaption treten gedämpfte Schwingungen auf, bis der stationäre Endzustand erreicht ist. |
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| Adhäsion |
| Das Haften von Stoffen aneinander, z. B. Wassertropfen an Glas, was zum Beispiel dazu führt, dass sich Wasser in Kapillaren selbständig aufwärts bewegen kann. Diese Adhäsionskraft ist für das Wasser ganz typisch und liegt dessen benetzender Eigenschaft durch die Oberflächenspannung zugrunde. |
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| Adiabatische Prozesse |
| Vorgänge in der Atmosphäre, bei denen sich die Eigenschaften der Luft (Temperatur, Druck, Dichte, Feuchte) ändern, ohne dass zwischen der Luft und ihrer Umgebung ein Wärmeaustausch stattfindet. Solche Vorgänge sind vertikale Luftbewegungen, verursacht durch Thermik, Überströmen von Gebirgen oder Gleitvorgänge im Bereich von Fronten. |
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| Advektion |
| Unter Advektion versteht man das Heranströmen von Luftmassen in überwiegend horizontaler Richtung, im Gegensatz zur Konvektion, bei der sich Luftschichten in nahezu senkrecht auf- und absteigender Bewegung befinden. Sie ist wichtig für großräumige Wettervorgänge. Warmluftadvektion erzeugt bei sonst gleichen Bedingungen Luftdruckfall, Kaltluftadvektion einen Luftdruckanstieg. |
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| Advektionssmog |
| Hier findet ein sogenannter Ferntransport von Schadstoffen (z. B. Schwefeldioxid) in mehreren hundert Metern Höhe statt. Der Advektionssmog erfasst größere Gebiete, ist also grenzüberschreitend. Er legt problemlos Entfernungen von über 1000 Kilometern zurück. |
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| Aeroklimatologie |
| Die Lehre vom Klima der freien Atmosphäre. Aufgaben der Aeroklimatologie sind in erster Linie die Sammlung, Aufbereitung, Bearbeitung, Darstellung und wissenschaftliche Interpretation der mit Radiosonden gewonnenen aerologischen Beobachtungen für Forschungs- und Anwendungszwecke. |
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| Aerologie |
| Teilgebiet der Meteorologie; sie erforscht die höheren Schichten der Atmosphäre mit Hilfe von Ballons, Wetterflugzeugen, Radiosonden, Raketen und Wettersatelliten, deren mitgeführten meteorologischen Instrumente die atmosphärischen Zustände registrieren und an aerologische Stationen senden. |
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| Aeronomie |
| Wissenschaft von der chemischen Zusammensetzung der Atmosphäre und den physikalischen Vorgängen, die diese beeinflussen, vorzugsweise in der höheren Atmosphäre. Schwerpunkt in der Aeronomie sind die Physik in der Ionosphäre und der Stratosphäre sowie die Einwirkung der von der Sonne ausgehenden Strahlung und der Teilchenströme. |
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| Aeronomie |
| Teilgebiet der Geophysik, dessen Gegenstand die Erforschung der hohen Atmosphäre (oberhalb 60 km Höhe) ist. Als Hilfsmittel dienen Raketen und Satelliten. |
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| Aerosol |
| Gruppe von Kolloiden aus festen oder flüssigen Substanzen, die in einem Gas dispergiert und schwebend sind. Quellen sind z. B. Vulkanausbrüche oder Verwitterungen des Bodens. Sie sind Bestandteile von Luftbeimengungen und beteiligen sich wesentlich an luftchemischen Vorgängen und spielen somit bei Strahlungsprozessen eine wichtige Rolle. |
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| Aerosole |
| Kleine, mit dem bloßen Auge nicht sichtbare, in der Luft schwebende feste oder flüssige Teilchen. Die Aerosolkonzentration beträgt in der Großstadtluft bis zu 4 Millionen Teilchen pro Kubikzentimeter, in Grönland dagegen zum Teil weniger als 5 Teilchen pro Kubikzentimeter. |
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| Aggregatzustand |
| Fester, flüssiger oder gasförmiger Zustand eines Stoffes. Der Übergang eines Stoffes in einen anderen Aggregatzustand beim Wasser ist z. B. Schmelzen (Eis in Wasser), Gefrieren (Wasser in Eis), Verdunsten (Wasser in Wasserdampf), Verdampfen (Wasser in Wasserdampf), Kondensation (Wasserdampf in Wasser), Sublimation (Eis in Wasserdampf). |
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| Agrarklimatologie |
| Teilgebiet der Meteorologie bzw. der angewandten Klimatologie; sie befasst sich mit den Auswirkungen des Klimas bzw. dessen optimaler Nutzung im Rahmen der landwirtschaftlichen Produktion, vor allem in den Bereichen von Wind- und Frostschutz, Beregnung, Schädlingsbekämpfung, Bodenwärme und Bodenwasserhaushalt. |
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| Agrarmeteorologie |
| Teilgebiet der Meteorologie; befasst sich mit den Auswirkungen von Wetter, Witterung und Klima auf die Landwirtschaft. Für die Beratung der Landwirtschaft, etwa bei Bau von Beregnungsanlagen oder bei Anlage von Weinbergen werden Wetterertragsmodelle verwendet, die eine Verbesserung der Anbaumöglichkeiten bzw. der Ernteerträge bewirken sollen. |
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| Agulhasstrom |
| Der Aglulhasstrom ist eine warme Meeresströmung im Indischen Ozean, südöstlich von Afrika. |
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| Ägyptische Finsternis |
| Sandstürme, die am Nordrand der Sahara vorkommen, mit Sichtrückgang bis auf wenige Meter. Nach der Bibel eine der 10 Plagen die über Ägypten verhängt wurde. Die dabei oft bis auf den Atlantik hinaus wehenden, den Himmel verdunkelnden Sandstürme haben dort zu der Bezeichnung Dunkelmeer geführt. |
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| Airglow (engl. Luftglühen) |
| Bezeichnung für die Eigenstrahlung in der hohen Atmosphäre (etwa ab 100.000 Metern Höhe). Man unterscheidet Dayglow (Taglicht), Twilightglow (Dämmerungslicht) und Nightglow (Nachthimmelslicht). |
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| Air-Sea-Interaction |
| Die Wechselwirkung zwischen Atmosphäre und Ozean. Da die Ozeane wegen ihrer großen Fläche von über 70 Prozent der Erdoberfläche und wegen ihrer großen Wärmespeicherfähigkeit die Hauptenergielieferanten für die Atmosphäre darstellen, ist die Erforschung und Erfassung des Stroms fühlbarer und latenter Wärme vom Ozean in die Atmosphäre von großer Bedeutung. |
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| Aitken-Kerne |
| (benannt nach J. Aitken); In der Luft vorhandene feste Schwebeteilchen mit einem Radius von ca. 0,1 Mikrometer, die mit einem Kernzähler gemessen werden können. Aitken-Kerne wirken in der Atmosphäre als Kondensationskerne. |
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| Akkumulation |
| Die Anhäufung oder Ablagerung von Schnee im Windschatten von Felsen, Bäumen oder Gebäuden bzw. die Bildung von Schneewächten (überhängende Schneeanhäufungen). Bei Schneestürmen in den Polargebieten entstehen die größten Schneeanhäufungen, wenn die Windgeschwindigkeit abnimmt. |
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| Aktionszentren der Atmosphäre |
| Zentrale Gebilde höheren oder tieferen Luftdruckes, die sich in bestimmten Gegenden besonders häufig bilden. Für das Klima in Deutschland sind vier Aktionszentren ausschlaggebend: das Islandtief, das Azorenhoch, das winterliche Russland-Hoch und das Mittelmeertief. |
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| Alaskastrom |
| Als Alaskastrom bezeichnet man die warme Oberflächenströmung im Pazifik vor der Nordwestküste Nordamerikas. |
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| Albedo |
| Darunter versteht der Meteorologe das Rückstrahlungsvermögen (Reflektion) eines Körpers. Die Albedo wird in Prozent der einfallenden Strahlung angegeben, zum Beispiel von einer frisch gefallenen Schneedecke mit etwa 85, von Altschnee mit rund 50, vom Wald mit etwa 10 und von Ackerboden mit 15 Prozent. |
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| Albedometer |
| Instrument zur Messung der Sonneneinstrahlung. Hierzu benutzt man Photometer, also Geräte zur Lichtmessung. Beim Albedometer wird die Sonneneinstrahlung unmittelbar mit der Strahlung einer beleuchteten Fläche (z. B. einer Wolke) verglichen. |
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| Aleutentief |
| Meist umfangreiches Tiefdruckgebiet über dem Nordpazifik im Bereich der Aleuten. Infolge ständiger Neubildung von Zyklonen ist das Aleutentief auch in den Karten der mittleren Luftdruckverteilung des Winters erkennbar. Es ist vergleichbar mit dem Islandtief im nordatlantischen Bereich. |
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| Alkoholthermometer |
| Flüssigkeitsthermometer zur Messung von Tiefsttemperaturen. Die Thermometerflüssigkeit besteht meist aus ungefärbtem Alkohol; die Länge des Alkoholfadens gibt die augenblickliche Temperatur an. |
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| Alpenglühen |
| Dämmerungserscheinung im Hochgebirge, bei der sich mit sinkender Sonne die Dämmerungsfarben nacheinander Gelb, Orange, Rot, Purpur vor allem auf hellen Felsen (Kalkstein) und Schneeflächen widerspiegeln. Das rosafarbene bis purpurfarbige Leuchten der Berggipfel und Gletscher tritt auf, wenn das Hauptpurpurlicht bei einer Sonnentiefe von etwa 4 Grad (25 Minuten nach Sonnenuntergang) sein Maximum erreicht. |
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| Alpine Meteorologie |
| Gebirgsmeteorologie; Zweig der Meteorologie, der sich mit den Wetter- und Klimaverhältnissen der Alpen bzw. der Hochgebirge beschäftigt. |
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| Alterung |
| Als Alterung bezeichnet man die Umwandlung typischer Luftmasseneigenschaften (Temperatur, Feuchte, Stabilität, Sicht, Trübung, Himmelsfarbe) durch Strahlung, Austausch und Vertikalbewegungen. Die Alterung nimmt mit zunehmender Entfernung vom Quellgebiet der Luftmasse zu und erfolgt besonders rasch, wenn die Luftmasse unter Hochdruckeinfluss gerät. |
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| Altocumulus (grobe Schäfchenwolke) |
| Weiße oder graue Flecken, Felder oder Schichten von Wolken, im allgemeinen mit Eigenschatten, aus schuppenartigen Teilen, Ballen, Walzen bestehend, die manchmal teilweise faserig oder diffus aussehen und zusammengewachsen sein können. |
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| Altostratus |
| Eine gleiche, durchscheinende Decke aus diffuser, grauer Wolkenmasse. Die Sonne dringt nur schwach hindurch und ist nur wie durch ein Mattglas zu sehen. Diese Wolken ziehen oft einen feinen Niederschlag aus Eiskristallen hinter sich her, der allerdings noch in der Luft verdunstet. |
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| Altschnee |
| Im Gegensatz zu frisch gefallenem Schnee (Neuschnee) längere Zeit liegender Schnee, der hinsichtlich seiner Eigenschaften (Kristallstruktur, Wasseranteil und Dichte) bereits Veränderung erfahren hat. |
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| Altweibersommer |
| Nachsommer, herbstliche Schönwetterperiode; meist in der zweiten Septemberhälfte. Die Herkunft dieser Bezeichnung lässt sich von den in der Herbstluft fliegenden, von Jungspinnen erzeugten Fäden (Marienseide, Frauensommer) zurückverfolgen. |
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| Ambosswolke |
| Als Ambosswolke bezeichnen Meteorologen die voll entwickelte Gewitterwolke (Cumulonimbus), die in ihrem oberen, aus Eisteilchen bestehenden Teil eine ambossähnliche Form besitzt. Die Ambosswolke zählt zur Gattung der tiefen Wolken und kann eine beträchtliche vertikale Ausdehnung erreichen. |
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| Amplitude |
| So nennt man in der Klimatologie unter anderem die Bezeichnung für die Differenz zwischen der höchsten und der niedrigsten Temperatur eines Tages. Als mittlere jährliche Amplitude bezeichnet man die Differenz zwischen der mittleren Temperatur des wärmsten und des kältesten Monats, die Aufschluss über die Kontinentalität eines Klima gibt. |
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| Anemometer (Windmesser) |
| Gerät zur Messung der Windgeschwindigkeit. Gebräuchlich sind Schalenkreuz-, Kontakt-, Hitzedraht-, Hand- und Flügelrad-Anemometer sowie Böenmesser. Verbunden mit einem Schreibgerät nennt man sie Anemograph. |
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| Aneoridbarometer |
| Dosenbarometer, bei dem einige miteinander gekoppelte luftleere Metalldosen durch Zusammendrücken oder Ausdehnen auf die Änderung des Luftdruckes reagieren und diese Änderung auf einen mit den Dosen verbundenen Zeiger übertragen. Diese Barometerart ist am häufigsten als Zimmerbarometer in Gebrauch. In der Luftfahrt wird das Aneoridbarometer zur Höhenmessung gebraucht. |
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| Antarktis |
| Teil des Kontinents, der als eigener Erdteil angesehen wird und bis über die Küstenränder hinaus mit einem 300 bis 1500 Meter hohen Eispanzer bedeckt ist. An der systematischen Erforschung beteiligten sich zahlreiche Nationen, seit 1982 auch Deutschland mit der Errichtung einer geophysikalisch-meteorologischen Forschungsstation. |
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| Antarktische Zyklone |
| Als antarktische Zyklone bezeichnet man ein Höhentief, das sich über dem antarktischen Kontinent in der mittleren und oberen Troposphäre über einem flachen Kältehoch bildet. |
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| Antillenstrom |
| Warme Meeresströmung im Nordatlantik vor den Großen Antillen. Die Strömung ist zunächst nach West-Nordwest gerichtet und dreht dann allmählich nach Nord, um sich mit dem Floridastrom zum Golfstrom zu vereinigen. |
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| Anti-Treibhauseffekt |
| Verschmutzung der Atmosphäre durch natürliche oder von Menschen ausgelöste Katastrophen (Vulkanausbrüche, Großbrände in Kriegen, Waldbrände). Dabei wird die Sonnenstrahlung in der Tropo- und Stratosphäre behindert. Die Folge ist eine Abkühlung. |
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| Aper |
| Als Ausapern bezeichnet man das Freiwerden von Schnee bei Tauwetter. Im Sommer spricht man auch vom Ausapern von Gletschern. Der Begriff stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet nicht tragend, offen, schneefrei. Den Gegensatz dazu nennt man schneebedeckt. Aperwind heißt in den Alpen ein Wind (Föhn), der den Schnee schmelzen lässt. |
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| Aprilwetter |
| Unbeständiges Wetter, das durch einen raschen Wechsel von Sonnenschein und Bewölkung mit Regen-, Schnee- und Graupelschauern bei starker Böigkeit des Windes, meist aus nordwestlichen Richtungen gekennzeichnet ist. Ursache ist die feucht-labile Schichtung der auf der Rückseite von Tiefdruckgebieten nach Mitteleuropa einfließenden maritim-arktischen Kaltluft. |
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| Thermischer Äquator |
| Die Zone der höchsten mittleren Jahrestemperatur. Sie ist gegenüber dem geographischen Äquator um zehn Grad nach Norden verschoben. Nur im Januar ist der Äquator der wärmste Parallelkreis, im Juli liegt dagegen der Gürtel höchster Temperatur etwas nördlich vom 20. Breitenkreis. |
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| Äquatoriale Tiefdruckrinne |
| Eine Zone tiefen Luftdrucks, an die sich nördlich und südlich des Äquators die subtropischen Hochdruckgürtel anschließen. In der äquatorialen Tiefdruckrinne treffen die Passate der Nord- und Südhalbkugel zusammen, man nennt dieses Gebiet deshalb auch innertropische Konvergenz. |
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| Äquatoriales Klima |
| Tropisches Regenwaldklima mit hohen Niederschlägen und mittlerer Jahrestemperatur von ca. 25 Grad Celsius. Im Tiefland ist das äquatoriale Klima wegen seiner Wärme und Schwüle für Europäer schwer erträglich, im Hochland oberhalb von 1500 Metern jedoch angenehm, wie z. B. in Nairobi, Quito oder Bogota. |
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| Äquatoriales Regenklima |
| So bezeichnet man das Klima in den inneren Tropen. Seine Kennzeichen sind hohe Temperaturen (Monatsmitteltemperatur des kältesten Monats mindestens 24 Grad), eine geringe mittlere Jahresschwankung, eine große Tagesschwankung der Temperatur sowie eine hohe Niederschlagsmenge (mindestens 1500 Millimeter pro Jahr). |
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| Äquatorialluft |
| Die Äquatorialluft ist eine der feuchtesten und wärmsten Hauptluftmassen der Erde. In ihrem Ursprungsgebiet, den inneren Tropen, ist sie labil geschichtet. Die Äquatorialluft dringt nur selten bis nach Europa vor. |
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| Äquatorialregen |
| Niederschläge, die in der Nähe des Äquators, etwa von 10 Grad nördlicher Breite bis 10südlicher Breite bei höchstem Sonnenstand fallen. Sie weisen im Jahresverlauf zwei Maxima und zwei Minima auf. |
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| Äquatorialstrom |
| Sehr beständige westwärts gerichtete Oberflächenströmung des Meeres beiderseits vom Äquator, die von Passatwinden verursacht wird. Im Indischen Ozean ist sie nur im Winter ausgebildet, im Sommer bewirkt der Südwestmonsun eine östliche Strömung. |
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| Äquatorialströme |
| Im Bereich des Nordost- bzw. Südostpassats beiderseits des Äquators in allen drei Ozeanen auftretende , westwärts gerichtete Meeresströmungen. |
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| Äquinoktium |
| Die Zeit der Tag- und Nachtgleiche, in der Tag und Nacht für jeden Punkt der Erde gleich lang sind, also am Frühlingsanfang um den 21. März und am Herbstanfang um den 23. September. Die Sonne steht dann im Himmelsäquator. |
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| Äquivalenttemperatur |
| mit ihr wird das Zusammenwirken von Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit erfasst; sie stellt ein gutes Maß für die Wärmebelastung des menschlichen Körpers dar. |
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| Arbeitswetterkarte |
| Bodenwetterkarte, in die Wettermeldungen eingetragen sind und in der der Meteorologe die Analyse durchführt. Sie dient als Grundlage für die Erarbeitung der Wettervorhersage. Die Bezeigung Arbeitswetterkarte stammt aus der Zeit, in der die Bodenwetterkarte nahezu die einzige Karte war, die dem Meteorologen als Unterlage für seine praktische Arbeit diente. Heute steht ihm eine weitaus größere Zahl zusätzlicher Karten zur Verfügung. |
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| Arides Klima |
| Klima von Gebieten, in denen die mögliche jährliche Verdunstungshöhe größer ist als die jährliche Niederschlagshöhe. |
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| Arktikfront |
| Frontensystem, das sich nach den Vorstellungen der norwegischen Schule an der Südgrenze der arktischen Polarluft in etwa 65 bis 75 Grad Breite bildet. In der Natur entstehen Fronten in diesem Bereich höchst selten. Die Annahme eines geschlossenen Frontenzuges rings um die Arktis hat sich als nicht haltbar erwiesen. |
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| Arktikluft |
| Luftmasse, die im Bereich eines polaren Hochdruckgebietes in arktischen Breiten entsteht. Je nach ihrem Weg unterscheidet man kontinentale Arktikluft, die über Nordsibirien und Nordrussland nach Mitteleuropa gelangt, und maritime Arktikluft, die über das Europäische Nordmeer nach Süden strömt. |
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| Arktisches Klima |
| Klima der Polargebiete; geprägt durch die besonderen Strahlungsverhältnisse und die ständige Schnee- und Eisdecke, die die Luftmassen vom Untergrund her abkühlen. Typisch sind lange, sehr kalte Winter während der Polarnacht und nebelreiche, kalte Sommer während des Polartages. |
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| Aspirations-Psychrometer |
| Gerät zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes der Luft, wobei an einem trockenen und befeuchteten Thermometer mittels Aspirator Luft vorbeigesaugt wird. Die dabei entstehende Verdunstungskälte bewirkt niedrigere Temperaturwerte am feuchten Thermometer. Die Differenz zwischen dem trockenen und feuchten Thermometer ist um so größer, je trockener die Luft ist. Die Auswertung erfolgt mittels Tabellen. |
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| Astrometeorologie |
| Sie steht mit der langfristigen Vorhersage der Witterung aus den Gestirnstellungen in Zusammenhang und hatte ihre größte Verbreitung im ausgehenden Mittelalter. Der Forderung an die Astronomen jener Zeit, neben der Kunst der Sterndeuterei auch das Metier der Wettermacher zu betreiben, kam auch Johannes Kepler (1571-1630), nach zeitgenössischen Berichten sogar erfolgreich, nach. |
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| Atmosphäre |
| Sie gliedert sich in Troposphäre (bis 12 Kilometer Höhe), in der sich das Wetter abspielt, in Stratosphäre (bis 30 Kilometer Höhe), in Mesosphäre (30 bis 80 Kilometer Höhe), in Thermosphäre von 80 bis 800 Kilometer Höhe und in die Exosphäre oberhalb von 800 Kilometern Höhe. |
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| Atmosphärische Grenzschicht |
| Die unterste Schicht im Aufbau der Atmosphäre. In ihr findet der gesamte vertikale Austausch von Wärme, Wasserdampf und Impuls zwischen Erdoberfläche und Atmosphäre statt. Sie ist daher ein Schwerpunkt experimenteller und theoretischer Forschung in der modernen Meteorologie. |
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| Atmosphärische Spurenstoffe |
| Bezeichnung für die in der Luft enthaltenen Spurengase und Aerosole natürlichen und anthropogenen Ursprungs. Als Quellen sind vor allem die primäre Emission vom Boden (durch Verbrennung fossiler Brennstoffe, Verkehr, Industrie) und die sekundäre Emission über chemische Reaktionen in der Atmosphäre anzusehen. |
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| Auffrischen |
| Das Stärkerwerden des Windes, im allgemeinen bei Windstärken unter 6 nach der Beaufort-Skala. |
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| Aufgleitbewölkung |
| Die durch Aufgleiten (meist an Frontflächen) entstehenden ausgedehnten Wolkensysteme. Die Aufgleitbewölkung beginnt 600 bis 1000 Kilometer vor der Warmfront mit Cirren, die sich zum Cirrostratus verdichten. Mit weiterer Annäherung der Front folgen bei absinkender Untergrenze und Verdichtung Altostratus und Nimbostratus, aus dem länger anhaltende Niederschläge fallen. |
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| Aufgleiten |
| Die Aufwärtsbewegung wärmerer Luftmassen an einer schwach geneigten Grenzfläche, unterhalb dessen sich kältere Luftmassen befinden. Dabei Ausbildung von ausgedehnten Wolkenfeldern (Alto- und Nimbostratus), aus denen meist länger anhaltende Niederschläge fallen (Landregen). Ausgeprägt auf der Vorderseite der wandernden Tiefdruckgebiete. |
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| Aufheiterung |
| Das Auflockern einer zunächst geschlossenen Wolkendecke und die zeitliche Abnahme der Wolkenmenge mit zunehmendem Sichtbarwerden des blauen Himmels. Aufheiterungen erfolgen unter anderem nach dem Durchzug von Fronten und in labil geschichteten Luftmassen nach Schauerniederschlägen. |
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| Auflandiger Wind |
| An der Küste oder am Ufer größerer Seen, vom Wasser zum Lande wehender Wind. Gegensatz: ablandiger Wind, vom Land zum Wasser wehend. |
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| Aufsteigen |
| Bezeichnung für die nach oben gerichtete Bewegung der Luft. Sie ist zum einen dynamisch bedingt durch Unebenheiten im Gelände (Gebirge) beziehungsweise durch Aufgleiten an Frontflächen oder thermisch bedingt durch eine Erwär |