| Saurer Niederschlag |
| Enthält Spuren von Schwefel- und Salpetersäure, die sich auf der Erde, der Wasseroberfläche und der Vegetation ablagern, wo die Auswirkung dieser Schadstoffe am sichtbarsten regional zum Baumsterben geführt hat. Verursacher dieser Luftverschmutzung sind die Schwerindustrie und Kohlekraftwerke mit ihren Emissionen von Schwefeldioxid und Stickoxiden. |
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| Savanne |
| Grasland in tropischen Trockengebieten, mit einzelnen Bäumen, Gebüsch oder Stauden bewachsen. Je nach Dauer der Trockenzeit wird unterteilt: Feucht-Savanne (2-5 Monate trocken), Trocken-Savanne (5-8 Monate trocken), Dorn-Savanne (mehr als 8 aride Monate). Die verschiedenen Typen kommen am deutlichsten im Sudan vor. |
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| Savannen |
| Savannen sind Übergangsbereiche zwischen Tropen- und Wüstenklima. Besondere Kennzeichen des Savannenklimas sind die Regen- und Trockenzeiten. Man unterscheidet zwischen Feuchtsavannen (Regenzeit 7 bis 9 Monate), Trockensavannen (Regenzeit 5 bis 6 Monate) und Steppen. Letztere stellen den Grenzbereich zur Wüste dar und haben im Schnitt weniger als 2 Monate Regen pro Jahr, manchmal auch gar keinen. Die Vegetation besteht nur aus Grasbüscheln und niedrigem Gestrüpp, Bäume wachsen nur an Flussufern. |
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| Schadstoffe |
| Natürliche oder als Folge menschlicher Aktivitäten in der Luft vorkommende Substanzen mit schädlicher Wirkung auf Lebewesen oder Sachen. Zu den natürlich vorkommenden Schadstoffen zählen z. B. Schwefel-, Stickstoff- und Kohlenstoffverbindungen aus mikrobiologischen Prozessen, Vulkaneruptionen und Wald- oder Buschbränden. |
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| Schafskälte |
| Häufig Mitte Juni in Mitteleuropa auftretender Kaltlufteinbruch aus Nordwest, der von unbeständigem, regnerischem Wetter begleitet wird und einen empfindlichen Temperaturrückgang verursacht. Auf den Gipfeln der Mittelgebirge bildet sich mitunter vorübergehend eine dünne Schneedecke. Der Name leitet sich vom Zeitpunkt der Schafschur Mitte Juni her. |
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| Schattentemperatur |
| In der Meteorologie übliche, in einem strahlungsgeschützten Gehäuse (Thermometerhütte) und in Standardhöhe von 2 Metern über dem Erdboden gemessene Lufttemperatur. |
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| Schauer |
| Niederschläge von oft großer Ergiebigkeit, aber nur kurzer Dauer, die aus Cumulonimbus-Wolken fallen. Schauer können als Regen, Schnee, Graupel oder Hagel auftreten. Sie sind typisch für das Rückseitenwetter, welches auch Aprilwetter genannt wird. |
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| Schichtung der Luft |
| Die Anordnung der Luftschichten in der Vertikalen. Eine Luftmasse ist stabil geschichtet, wenn die Temperaturabnahme mit der Höhe geringer ist als 1 Grad pro 100 Meter, sie ist labil geschichtet, wenn die Temperaturabnahme größer ist als 1 Grad pro 100 Meter. Eine Schichtung heißt indifferent, wenn die Temperaturabnahme genau 1 Grad pro 100 Metern Höhe beträgt (nach H. Berg). |
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| Schlagregen |
| Regen, dessen Tropfen unter der Wirkung des Windes merklich aus der lotrechten Fallrichtung abgelenkt werden und dadurch auf senkrecht exponierte Flächen (z. B. Hauswände) unter einem bestimmten Einfallswinkel, der von Tropfengröße und Windgeschwindigkeit abhängt, auftreffen. Schlagregen tritt bei mindestens 5 Beaufort auf. |
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| Schlierenbildung |
| Bei starker Sonneneinstrahlung bilden sich lebhafte thermische Konvektions-Schlieren über dem erhitzten Erdboden, die ein Flimmern der Luft wie bei einer heißen Herdplatte erzeugen. Ähnliche Erscheinungen sind im Frühjahr über einer tauenden Schneedecke zu beobachten, nur dass dabei eine Temperaturumkehr besteht. |
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| Schnee |
| Fester Niederschlag, der in Form von sechsstrahligen Sternen, Nadeln, Plättchen oder Säulen bei Temperaturen um oder unter 0 Grad Celsius fällt. Die einzeln fallenden und die während des Fallens aneinander gelagerten Kristalle werden als Schneeflocken bezeichnet. Die Form der Kristalle ist von den Bedingungen in der Wolke (Temperatur und Feuchtigkeit) abhängig. |
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| Schneefall |
| Die Auslösung von Niederschlag in Form von Schnee, hauptsächlich infolge langsamer Hebung der Luft in Schichtwolken (Nimbostratus), die zu verbreitetem und oft länger anhaltendem Schneefall führt, oder durch kräftige Konvektion in Schauerwolken (Cumulonimbus), die kurzzeitigen, räumlich begrenzten und meist großflockigen Schneefall verursacht. |
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| Schneepegel |
| Messlatte zum Messen einer Schneedecke. Der Schneepegel ist mit einer Zentimetereinteilung versehen und wird senkrecht durch die Schneedecke gestoßen, bis die Bodenoberfläche erreicht ist. Da der Schnee nicht gleichmäßig hoch liegt, werden mehrere Messungen durchgeführt. Aus den Ergebnissen wird ein Mittelwert berechnet. |
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| Schneestürme |
| Auch Blizzards genannt; ihnen geht meist mildes Wetter voraus. Sie kündigen sich durch langsames Absinken des Luftdrucks und durch rasch sinkende Temperaturen an. Der Wind erreicht Sturmstärke (63 bis 74 Kilometer pro Stunde), und treibt den Schnee vor sich her. |
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| Schneetreiben |
| Darunter versteht der Meteorologe die durch Wind erfolgte Aufwirbelung des Schnees. Beim Schneetreiben beträgt die Sicht weniger als einen Kilometer. Erstreckt sich diese Erscheinung nur auf der untersten Schicht, so dass in Kopfhöhe des Beobachters gute Sicht herrscht, spricht man von Schneefegen. Schneetreiben mit Schneefall ist Schneegestöber. |
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| Schonklima |
| Typisch für das Schonklima sind nicht zu hohe Temperaturen, wobei die Mitteltemperatur des wärmsten Monats zwischen 19 und 21 Grad liegt. Weitere Merkmale sind geringe Temperaturschwankung und guter Windschutz, besonders gegen Westen und Nordwesten. Den Gegensatz nennt man Reizklima. |
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| Schubwind |
| Dieser Begriff stammt aus der Luftfahrt. Darunter versteht man einen Wind, der mit dem Flug in der gleichen Richtung weht und dadurch die Reisegeschwindigkeit erhöht. Der Gegensatz ist der Gegenwind, er verlangsamt die Reisegeschwindigkeit von Flugzeugen. |
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| Schwüle |
| Feuchte Wärme, die das Wohlbefinden beeinträchtigt. Die ist der Fall, wenn etwa bei einer Temperatur von 20 Grad die relative Luftfeuchte 75%, bei 25 Grad 65% oder bei 30 Grad 45% übersteigt. Schwüle erschwert die Temperaturregelung des Organismus und kann im extremsten Fall zum Kollaps führen. Als Maß für die Schwüle gilt auch die Feucht-Temperatur oberhalb 18 Grad Celsius. |
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| Seeklima |
| Meteorologen verstehen unter diesem Begriff ein maritimes, ozeanisches Klima mit gemäßigten Temperaturschwankungen des Tages und des Jahres. Der Gegensatz hierzu ist das Landklima. Das ist ein Kontinentalklima mit extremen Temperaturschwankungen im Laufe eines Tages und eines Jahres. Als Übergangsklima bezeichnet man den Übergang von Seeklima zu Landklima. |
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| Seismologie |
| Erdbebenkunde; Erdbebenwarten sind mit Seismographen ausgestattet. Das sind Geräte, die Erdbebenstöße als Seismogramme aufzeichnen. Das Seismographen-Prinzip beruht darin, dass eine schwere Masse möglichst frei beweglich aufgehängt ist, und so die Erschütterung der Erde nicht mitmacht, aber aufzeichnet. |
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| Sichtweite |
| Entfernung, in der bei Tage entfernte Gegenstände und bei Nacht Feuer (Licht) noch erkannt werden; sie schwankt je nach Wetterlage zwischen einigen Metern (bei Nebel) und über 50 Kilometern. Die besten Sichtverhältnisse herrschen nach Kaltlufteinbrüchen und bei Föhnwetterlagen. |
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| Singularitäten |
| Singularitäten sind kalendermäßige Bindungen im Wettergeschehen, also typische Wetterlagen, die alljährlich zur fast gleichen Zeit erwartet werden, wie Eisheilige, Schafkälte und das Weihnachtstauwetter, jedoch nicht zuverlässig eintreffen. |
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| Societas Meteorologica Palatina |
| Unter Karl Theodor von der Pfalz und Bayern in Mannheim 1780 gegründete wissenschaftliche Gesellschaft, die erstmals ein meteorologisches Beobachtungsgesetz in Europa, Nordamerika und Grönland unterhielt und mit einheitlichen Instrumenten ausstattete. Organisator dieser ersten geschlossenen zehnjährigen Beobachtungsreihe war der Jesuitenpater Joh. Jak. Hemmer (1733-1790). |
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| Solarklima |
| Die strahlungsklimatischen Verhältnisse der Erde, dargestellt anhand der auf die Breitenkreise bezogenen Tagessummen zugestrahlter Sonnenenergie unter Vernachlässigung der Atmosphäreneinflüsse. Die Berechnung erfolgt aus der Sonnenhöhe bzw. dem Winkel des Strahlungseinfalls und der Dauer der Sonnenstrahlung. |
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| Solarkonstante |
| Das ist die Wärmemenge, die der Obergrenze der Erdatmosphäre von der Sonne her in einer Minute pro Quadratzentimeter zugestrahlt wird. Sie beträgt im Mittel 0,14 Watt pro Quadratzentimeter und schwankt je nach der Entfernung der Sonne von der Erde und der Aktivität der Sonne (Sonnenfleckenhäufigkeit). |
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| Sommer |
| Astronomisch die Zeit vom Sonnenhöchststand bis zur Tag- und Nachtgleiche (21.6. bis 22.9.), meteorologisch vom 1. Juni bis 31. August, phänologisch die Zeit, die mit der Holunder- und Lindenblüte beginnt und der Reife der Rosskastanie endet. |
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| Sommerregen |
| Regenfälle, die ihr Maximum in den Sommermonaten haben, dominierend in den Tropen, hier als Zenitalregen, dessen Höhepunkt mit der Zeit des Sonnenhöchststandes zusammenfällt, wobei regional zu unterscheiden ist. Als Sommerregen treten auch die Monsunregen Süd- und Südostasiens auf, in ihrer Dauer und Ergiebigkeit von der Mächtigkeit des asiatischen Sommermonsum-Tiefs abhängig. |
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| Sonnenflecken |
| Dunkle Störgebiete der Sonnenatmosphäre (Photosphäre), deren Temperatur von 4600 Grad um rund 1200 Grad niedriger ist als ihre Umgebung. Sie treten in verschiedenen Größen, oft auch in Gruppen auf. Bei großen Flecken (Durchmesser bis 200 000 Kilometer) unterscheidet man einen dunklen Kern (Umbra) und dessen hellere radial gestreifte Umgebung (Penumbra). Die Zählung ihrer Häufigkeit (Flecken-Relativzahl) ergab neben großen täglichen Schwankungen einen mittleren Fleckenzyklus von elf Jahren. |
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| Sonnenschein-Autograph |
| Messgerät zur Bestimmung der Dauer des Sonnenscheins pro Tag. Eine Glaskugel wirkt als Brennlinse, so dass auf einem in einer Halterung befestigten blaugefärbten Kartonstreifen mit Stundeneinteilung die Sonne Spuren einbrennt, deren Addierung die Tagessumme des Sonnenscheins ergibt. |
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| Sonnenscheindauer |
| Zeitraum der Sonneneinstrahlung, der bei Gegenständen scharf begrenzte Schatten hervorruft, ausgedrückt in Stunden pro Tag, Monat und Jahr. Für mitteleuropäische Verhältnisse kann man Orte mit mehr als 1800 Stunden mittleren Jahres-Sonnenschein als sehr sonnenscheinreich, mit weniger als 1500 Stunden als sonnenscheinarm bezeichnen. |
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| Spektrum |
| Aufspaltung des Sonnenlichts in die Regenbogenfarben. Das Spektrum des sichtbaren Lichts hat Wellenlängen von etwa 0,36 bis 0,73 Mikrometer, wobei die kürzeren Wellen dem violetten, die längeren Wellen dem roten Licht zuzuschreiben sind. |
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| Sperrschicht |
| Die Sperrschicht ist eine etwa horizontale Schicht in der Atmosphäre, die aufgrund ihrer hohen vertikalen Stabilität nahezu alle vertikalen Bewegungs-, Austausch- und Durchmischungsvorgänge verhindert. Sie ist mit einer Temperaturzunahme mit der Höhe verbunden und deshalb einer Inversion gleichzusetzen. |
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| Spitzenböe |
| Die durch ein Windmesser aufgezeichnete höchste Windgeschwindigkeit innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, wobei Geschwindigkeiten zwischen 10,8 und 17,1 Meter pro Sekunde als Starkwindböen, von 17,2 bis 32,5 m/s als Sturmböen, darüber hinaus als Orkanböen bezeichnet werden. |
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| Sprühregen |
| Sprühregen oder Nieselregen ist feintropfiger Regen mit einem Tropfendurchmesser von 0,2 bis 0,5 mm. Er kommt nur aus Stratuswolken und entsteht aus dem Zusammentreffen mehrerer Wolken- oder Nebeltröpfchen. Er bildet sich nur aus der flüssigen Phase, während der dicktropfige Regen zuerst Schnee war. |
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| Stadtklima |
| Das gegenüber dem Umland stark modifizierte Mesoklima von Städten und Industrieballungsräumen. Es umfasst das gesamte Volumen der bodennahen Luftschicht oberhalb und in unmittelbarer Umgebung der Stadt. Verursacht wird es durch die Art und Dichte der Bebauung, die Versiegelung des Bodens, das Wärmespeichervermögen der Baustoffe, das Fehlen der Vegetation, durch einen veränderten Wasserhaushalt und die vermehrte Emission von Abgasen, Aerosolen und Abwärme. |
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| Stadtklima |
| Die Qualität eines Stadtklimas wird von folgenden Faktoren bestimmt: der Anhäufung von Wohn- und Gewerbebauten, dem Ausmaß der die Luft verunreinigenden Schwebstoffe und Abgase (Aerosole), der Höhenlage, der Windverhältnisse und dem Bestand an Grünanlagen. |
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| Starkregen |
| Niederschlag, der in hoher Dichte in sehr kurzer Zeit fällt. Es muss z. B. in 5 Minuten 5 Millimeter, in 10 Minuten 7,1 Millimeter, in 20 Minuten 10 Millimeter und in einer Stunde 17,1 Millimeter Regen fallen. Kurze Starkregen fließen schnell ab; sie verursachen zum Teil ein starkes Anschwellen der Flüsse und führen zu Bodenerosionen. |
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| Strahlstrom (Jet-Stream) |
| Bezeichnung für die in Höhen um 10000 Meter auftretenden Luftströmungen, die beträchtliche Geschwindigkeiten (bis 400 Kilometer pro Stunde) erreichen können. Sie entstehen an der Frontalzone (oder Polarfront) bezeichneten Grenze von sehr kalten und sehr warmen Luftmassen (Polar- und Tropikluft). |
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| Strahlungsnebel |
| Nebel, der durch die Abkühlung der untersten Luftschichten am abgekühlten Boden hervorgerufen wird. Er beginnt als Bodennebel, um langsam in die Höhe zu wachsen, wobei die oberste Schicht des Nebels die Ausstrahlung übernimmt. Der Strahlungsnebel wird selten größer (in der Vertikalen) als 200 Meter. |
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| Stratocumulus (Haufenschichtwolke) |
| Graue oder weißliche Flecken, Felder oder Schichten von Wolken, die fast stets dunkle Stellen aufweisen, aus mosaikartigen Schollen sowie aus Ballen oder Walzen bestehen. Stratocumulus-Wolken scheinen von fester Struktur zu sein. |
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| Stratosphäre |
| Die Stratosphäre ist eine Schicht der Atmosphäre. Sie liegt zwischen der Troposphäre und der Mesosphäre auf 12 bis 30 Kilometern Höhe. Die Temperatur ist hier ziemlich konstant: minus 50 bis minus 70 Grad Celsius. Die untere Begrenzung nennt man Tropopause, die obere Stratopause. |
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| Stratus (lat. Decke) |
| Die weit ausgedehnte, zusammenhängende Schichtwolke liegt oft dicht über der Erde (bis 600 Meter). An tristen, grauen Wintertagen kann man sie oft beobachten. Die Wolken lassen Nieselregen entstehen, bringen aber nur selten starken Niederschlag. |
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| Sturmfeld |
| Bereich eines Sturmtiefs, in dem die Windgeschwindigkeiten 75 Stundenkilometer überschreiten. Das Sturmfeld liegt entsprechend der Wirbelstruktur des Sturmtiefs ringförmig oder halbkreisförmig um eine windschwächere Kernzone und kann eine Breite von mehreren hundert Kilometern haben, wobei die Höchstgeschwindigkeiten im Bereich der Fronten und des nachfolgenden Trogs vorkommen. |
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| Sturmflut |
| Als Sturmflut bezeichnen Meteorologen einen ungewöhnlich hohen Wasserstand an der Meeresküste und den Tidenflüssen, der unabhängig von den Gezeiten durch auflandige Stürme erzeugt wird. Der auflandige Wind weht dabei vom Wasser zum Land. Sturmfluten hängen oft mit typischen Sturmwetterlagen zusammen. |
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| Sturmtief |
| Tiefdruckgebiet mit einem ausgeprägten Sturmfeld und sehr niedrigem, häufig 975 Hektopascal unterschreitenden Luftdruck in seinem Kern. Voraussetzung für die Entwicklung eines Sturmtiefs ist das Vorhandensein unterschiedlich temperierter Luftmassen mit großen Temperaturunterschieden in der Vertikalen. |
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| Subtropen |
| Die polwärts an die Tropenzone anschließenden Klimagebiete, etwa zwischen 20 bis 30 Grad geographischer Breite, mit feuchten Wintern und trockenen, heißen Sommern. In den Subtropen liegen die für die Zirkulation wichtigen stationären Hochdruckgebiete als Quellgebiete subtropischer Luftmassen und der Passate. |
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| SYNOP-Meldung |
| Bodenwettermeldung einer Landstation zu bestimmten festgelegten Terminen. Beobachtungs- und Messwerte meteorologischer Elemente werden nach einem international vereinbarten Wetterschlüssel in Form von fünfstelligen Zahlenreihen verbreitet. |
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| Synoptik |
| Teilgebiet der Meteorologie. Durch die kartenmäßige Darstellung von Wetterbeobachtungen wird die augenblickliche Wettersituation analysiert und daraus eine Wettervorhersage abgeleitet. Die Synoptik geht auf H. W. Brandes zurück, der 1816 erstmals Betrachtungen dieser Art anstellte und die gesetzmäßige Wanderung der Wettererscheinungen nachwies. |
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| Szintillation |
| Dies ist ein anderer Begriff für das Funkeln des Sternenlichts. Szintillation entsteht durch turbulente Dichteschwankungen (Temperaturunterschiede) der von den Lichtstrahlen durchlaufenen Luftschichten und wird von der Erde aus als Funkeln betrachtet. |
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