Gerät zur Bestimmung kleiner kleiner und kurzfristiger Luftdruckschwankungen. Diese Gerät wird auch Mikrobarometer genannt.
Vegetationsperiode
Jahreszeit, in der sich Pflanzen weiterentwickeln (im Gegensatz zur Vegetationsruhe), allgemein die Zeit der Blüte bzw. Blattentfaltung bis zur Laubfärbung oder die Zeit zwischen Beginn und Ende der Tagesmitteltemperatur von 5 Grad Celsius.
Verdunstung
Langsamer Übergang einer Flüssigkeit in den gasförmigen Aggregatzustand. In der Meteorologie ist sie ein wesentlicher Teil des Wasserkreislaufs zwischen Meer, Atmosphäre und Festland. In Mitteleuropa beträgt die jährliche Verdunstung etwa 350 bis 500 Millimeter und ist damit geringer als die jährliche Niederschlagsmenge von ca. 700 Millimeter = Liter/qm. Das Ausmaß der Verdunstung aus Erdboden, Pflanzen usw. ist abhängig von der Oberflächentemperatur, dem Dampfdruck in der umgebenden Luft, der Windgeschwindigkeit und der Wassermenge.
Verdunstungsnebel
Fällt warmer Regen in eine kältere Bodenluftschicht, so verdunstet ein Teil. Dabei kann die Feuchte in dieser Schicht stark anwachsen, und es zur Nebelbildung kommen. Dies geschieht vor allem an Warmfronten. Aber auch durch die Verdunstung über Wasserflächen in der überlagernden wesentlich kälteren Luft kommt es zur Bildung von Nebel, meist jedoch nur von geringer Mächtigkeit, wie dies über Seen und Flüssen im Winter beobachtet werden kann (Seerauch).
Verschlüsselung
Die Übertragung der Messwerte und Augenbeobachtungen meteorologischer Elemente sowie der Wetterkarten und sonstiger meteorologischen Darstellungen in die durch die Wetterschlüssel festgelegten Zifferngruppen. Hilfsmittel hierbei sind vor allem der Wolkenatlas und Schlüsseltabellen.
Vertikalbewegungen der Luft
Die Vertikalbewegungen der Luft sind ein sehr wesentlicher Wetterfaktor, indem aufwärts gerichtete Bewegung vielfach zu Wolkenbildung und Niederschlägen führt, während abwärts gerichtete Bewegung Wolkenauflösung bedingt.
Verwitterung
Allmählicher, von der Oberfläche her beginnender Zerfall von Gesteinen, der u. a. durch die physikalische Einwirkung des Wetters verursacht wird. Dabei spielen auch die chemischen Verunreinigungen der Luft, wie Schwefeldioxid, Kohlendioxid, nitrose Gase und der Frost in Zusammenhang mit dem sich beim Gefrieren ausdehnenden Wasser eine wichtige Rolle.
Vidie-Dose
Die Vidie-Dose, auch Druckdose genannt, ist eine von L. Vidie 1844 konstruierte Vorrichtung zur Luftdruckmessung, die wichtigster Bestandteil des Barometers ist. Es ist ein früher aus Stahlblech, heute meist aus Kupfer- Beryllium gefertigtes flaches, dünnwandiges, dosenförmiges Gefäß von etwa 3-15 Millimetern Höhe und 30-200 Millimetern Durchmesser, aus dem die Luft teilweise herausgepumpt wurde.
Virtuelle Temperatur
Diejenige Temperatur, die trockene Luft annehmen müsste, um bei gleichem Druck die gleiche Dichte wie feuchte Luft zu haben. Die virtuelle Temperatur ist immer etwas höher als die tatsächliche Temperatur der Luft. Man spricht von einem virtuellen Temperaturzuschlag.
Vorticity
Unter dem Begriff Vorticity verstehen Meteorologen den Betrag der Wirbelgröße in einem Strömungsfeld. Wenn etwa auf der Rückseite eines Tiefs ein Teil der Luftströmung schneller vorankommt als ein benachbarter, was häufig zu Verwirbelungen führt.
Vulkane
Vulkane beeinflussen das regionale Klima und vielleicht auch das gesamte Klimageschehen der Erde sowohl durch Kohlenmonoxid als auch durch Aschewolken, die gelegentlich bis in die Stratosphäre gelangen. Kohlendioxid kann zur Erwärmung der Atmosphäre beitragen, Aschewolken können dagegen die Sonneneinstrahlung abschirmen.