| Wärme |
| Energieform, die uns durch den Temperatursinn vermittelt und als heiß, warm, lau, kühl oder kalt empfunden wird. Wärme entsteht durch die Bewegung der Moleküle; je schneller diese ist, desto höher ist die Temperatur. Die Einheit für die Wärmeenergie ist das Joule. |
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| Wärmepole |
| Als Wärmepole bezeichnet man die Orte auf der Erde mit den höchsten beobachteten Lufttemperaturen. Voraussetzung für die Entstehung von Wärmepolen sind anhaltende Hochdruckwetterlagen mit absteigenden Luftbewegungen, intensiver Einstrahlung, wasserdampfarmer Luft und Windstille. Wärmepole treten daher nicht in Äquatornähe auf, sondern auf der Nordhalbkugel im Bereich des subtropischen Hochdruckgürtels. |
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| Wärmestrahlung |
| Ausbreitung von Wärmeenergie in Form von elektromagnetischen Wellen, etwa von einem Ofen, wie überhaupt von jedem Körper eine bestimmte Wärmestrahlung ausgeht. Im Gegensatz zur Wärmeleitung kann die Wärmestrahlung auch durch einen luftleeren Raum erfolgen, zum Beispiel von der Sonne. |
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| Warmfront |
| Front, an der wärmere Luft gegen kältere vordringt. Im Gegensatzt zu der bei Kaltfronten zu beobachtenden Vielfalt an Typen sind Warmfronten fast alle als Aufgleitfronten aufgebaut. Daher bildet sich vor der Warmfront ein mehrere hundert Kilometer breiter Wolkenschirm, aus dem langanhaltende Niederschläge fallen. Im nördlichen Alpenvorland werden Aufgleitniederschläge oft durch Föhneinfluss unterdrückt. Der Warmfront folgt ein mehr oder minder ausgeprägter Sektor mit Warmluft und Aufheiterung, bevor die zum Tief gehörende Kaltfront zum Wettersturz führt. |
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| Warmfront |
| Die schwach geneigte Grenzfläche, auf der an der Vorderseite eines Tiefs Warmluft auf die sich zurückziehende Kaltluft aufgleitet. Daher bildet sich vor der Warmfront ein mehrere hundert Kilometer breiter Wolkenschirm, aus dem lang anhaltende Niederschläge fallen. |
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| Warmfront |
| Wenn milde gegen feuchte und kühle Luft angeht entsteht eine Warmfront. Hier ballen sich Wolken, die Regen und Sprühregen bringen. Der bekannte Landregen ist typisch für eine Warmfront. |
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| Warmsektor |
| Bereich eines Tiefdruckgebietes, der mit warmer Luft gefüllt ist und von Warm- und Kaltfront begrenzt ist. Da eine Warmfront im allgemeinen langsamer wandert als eine Kaltfront, verengt und verkleinert sich der Warmsektor, bis er schließlich ganz verschwindet, indem sich Warm- und Kaltfront zur Okklusion vereinigen und die warme Luft nach oben verdrängt wird. |
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| Wasser |
| Chemische Verbindung von Wasserstoff und Sauerstoff und eine durchsichtige, geruchlose und geschmacksneutrale Flüssigkeit. Der Siedepunkt liegt bei einem Atmosphärendruck bei 100 Grad Celsius, und es gefriert bei 0 Grad zu Eis. Die größte Dichte liegt bei 4 Grad. Ein Kubikzentimeter reines Wasser wiegt ein Gramm. |
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| Wassertemperatur |
| Temperatur der oberflächennahen Wasserschichten in Meeren, Seen und Flüssen. Sie wird mit einem Kippthermometer gemessen. Die Jahresschwankung der Wassertemperatur bleibt in tropischen Gewässern unter 2 Kelvin, in mittleren Breiten beträgt sie 4 bis 8 Kelvin. Die mittlere Tagesschwankung liegt im offenen Ozean unter 0,2 Kelvin. |
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| Wasserwolken |
| Dies sind Wolken, die aus Wassertröpfchen im Temperaturbereich oberhalb von minus 10 Grad Celsius bestehen. Es sind meist Stratus- und Cumuluswolken, im Gegensatz zu den Eiswolken höherer Luftschichten, welche man Cirren nennt. |
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| Wasserziehen der Sonne |
| Eine Erscheinung am Himmel, bei der die Sonne hinter den Wolken steht und nur durch Lücken sichtbar wird. Dann können bei dunstiger, wasserdampfreicher Luft die von der Sonne angestrahlten Wassertröpfchen und Staubteilchen Lichtbahnen zwischen den Wolken und der Erde bilden, die scheinbar nach oben zusammenlaufen. Dies gilt als Vorzeichen von Niederschlägen. |
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| Weihnachtstauwetter |
| Darunter verstehen Wetterkundler eine oft um die Weihnachtszeit einsetzende Periode warmer, regnerischer Witterung, die eine vorangegangene Kälteperiode ablöst. |
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| Wellenströmung |
| Sie entsteht meist an einer westöstlich verlaufenden Trennungslinie und zeigt isobarenparallel zunächst das Bild einer Warmfront, dann wieder das einer Kaltfront. Die Wellenstörung wird auch als Schleifzone bezeichnet. Sie gehört als jüngstes Mitglied zum Idealbild einer Zyklonenfamilie. |
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| Wendekreise |
| Die zum Äquator parallelen Kreise auf der Erde und am Himmel, die vom Äquator 23 Grad, 27 Minuten nördlich und südlich entfernt sind. Der nördliche heißt Wendekreis des Krebses, der südliche Wendekreis des Steinbockes. Beide sind die geographischen Grenzen der Tropenzone. Über ihnen steht die Sonne zurzeit der Sonnenwende im Zenit. |
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| Westwetterlage |
| Sie stellt eine der häufigsten Wetterlagen in Mitteleuropa dar. Zwischen einem Hoch bei den Azoren und einem Tief bei Island wird vom Atlantik mit kräftigen Westwinden wolkenreiche Luft herangeführt. Dann gibt es bei uns häufig Regen. Im Winter beenden Westwetterlagen in den meisten Fällen längere Frostperioden. |
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| Westwinddrift |
| Luftströmung über dem Meer, die sich zwischen 40 und 60 Grad südlicher Breite rings um den antarktischen Kontinent erstreckt. Ursache für die Westwinddrift sind die vorherrschenden Westwinde dieser Breiten roaring forties, auch brüllende Vierziger genannt. |
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| Wetter |
| Zustand der Atmosphäre zu einem gegebenen Augenblick oder während einer kurzen Zeitspanne (höchstens 24 Stunden), dagegen wird als Witterung der atmosphärische Zustand über einem bestimmten Ort während eines längeren Zeitintervalls (mehrere Tage, Wochen, Monate) bezeichnet. |
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| Wetterfühligkeit |
| Verschieden stark ausgeprägte Empfänglichkeiten des vegetativen Nervensystems für bestimmte Wetterlagen (Aufgleitwetterlagen, Föhn) und Wetterumstellungen; sie wirkt sich besonders auf die Blutgefäße aus und kann auf diesem Wege Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Narbenschmerzen, Kreislaufbeschwerden auslösen. |
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| Wetterradar |
| Im Gegensatz zum Wettersatelliten überblickt man beim Wetterradar verhältnismäßig kleine Gebiete. Es gibt die Möglichkeit, im Umkreis von etwa 300 Kilometern um die Station Niederschlagsgebiete zu orten und in ihrer Bewegung festzustellen, was für kurzzeitige Unwetterwarnungen besonders wichtig ist. |
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| Wettersatelliten |
| Sie übermitteln in erster Linie die Verteilung der Bewölkung, lassen aber auch Aussagen über Schnee- oder Eisbedeckung auf dem Meer oder Festland zu. Der Wert der Satellitenbeobachtung liegt darin, dass ausgedehnte Gebiete der Erde regelmäßig beobachtet werden, was insbesondere dort wichtig ist, wo das synoptische Beobachtungsnetz große Lücken aufweist. |
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| Wetterscheide |
| Grenzlinie, die Gebiete mit unterschiedlichem Wetter scheidet, vor allem im Gebirge, z.B. Föhn auf der Alpennordseite, Regen südlich der Alpenzentralkette. |
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| Wetterschlüssel |
| Für die Verbreitung von Wettermeldungen eingeführtes, internationales Verschlüsselungsverfahren, das es ermöglicht, in (meist) sechs Gruppen zu je fünf Zahlen die gesamten, von einer Wetterstation beobachteten Wetterelemente zu erfassen (z. B. Bewölkungsmenge, Wetterzustand, Windrichtung und Geschwindigkeit oder Sichtweite). |
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| Wetterstation |
| Eine meteorologische Dienststelle, an der hauptamtlich beschäftigte Beobachter in bestimmten Zeitabständen (meist stündlich) das Wetter registrieren und an eine Zentrale weitermelden. Im Bremer Raum befindet sich eine Station am Flughafen und in Bremerhaven auf dem Deich neben der Doppelschleuse. |
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| Wildsche Waage |
| Dies ist ein einfaches Gerät zur Messung der Verdunstung. Es besteht aus einer Schale, die randvoll mit Wasser gefüllt ist. Die Schale wird auf einer Briefwaage angebracht und im Schatten aufgestellt. Verdunstet das Wasser, lässt sich der Messwert auf einer Skala ablesen. |
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| Wind |
| Vorwiegend in horizontaler Richtung bewegte Luft. Wind entsteht als Folge des Ausgleichs von Luftdruckunterschieden in der Atmosphäre, vor allem durch ungleichmäßige Erwärmung der Erdoberfläche durch Sonneneinstrahlung. Die Luft strömt jedoch nicht in Richtung des Druckgefälles, sondern wird wegen der ablenkenden Kraft der Erdrotation auf der Nordhalbkugel nach rechts abgelenkt und bewegt sich in der freien Atmosphäre parallel zu den Isobaren (Linien gleichen Luftdrucks). |
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| Windbaum |
| Eine von Seeleuten auch als Katzenschwanz bezeichnete Wolkenform in Höhen oberhalb von 6000 Metern. Dort nehmen Cirren (Federwolken) ein gefiedertes Aussehen an, was eine Folge der starken Windströme in der oberen Troposphäre ist. |
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| Winddruck |
| Kraft, die auf einen dem Wind ausgesetzten Körper wirkt; sie wächst mit dem Quadrat der Windgeschwindigkeit und hängt außerdem von der Luftdichte sowie der äußeren Form des betreffenden Gegenstandes ab. Der Winddruck ist eine wichtige Einflussgröße bei der mechanischen Beanspruchung von Bauwerken. |
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| Windfahne |
| Als Windfahne bezeichnet man den Messfühler in Windmessgeräten. Bei den meisten Windmessern besteht die Windfahne aus zwei trapezförmigen Metallplatten, die miteinander einen kleinen Winkel bilden und so angeordnet sind, dass sie von der Luft durchströmt werden können. |
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| Windgeschwindigkeit |
| Die Geschwindigkeit bewegter Luft, die in Meter pro Sekunde, Kilometer pro Stunde oder Knoten angegeben wird. Wegen der geringen Rauigkeit der Oberfläche ist die Windgeschwindigkeit über Seegebieten im allgemeinen höher als über Land. In Deutschland herrschen im Norden größere Windgeschwindigkeiten als im Süden. Extreme Windgeschwindigkeiten werden als Windspitzen bezeichnet. |
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| Windhose |
| Eine Windhose oder Trombe ist ein räumlich eng begrenzter Wirbelsturm von unterschiedlicher Größenordnung, wobei eine Luftsäule um eine vertikale Achse rotiert. Je nach Untergrund werden Wasser-, Staub- oder Sandmassen von der Windhose vom Boden aufgehoben und gelegentlich über weite Strecken geführt mit zum Teil starken Zerstörungen. Sie kommen am häufigsten in der Kalmenzone in Ostindien und an der Küste von Guinea, seltener im Mittelmeerraum und Europa vor. |
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| Windsack |
| Ein Windsack ist ein aus festem Stoff gefertigter, kegelförmiger, an beiden Enden offener Sack zur weithin sichtbaren Anzeige der Windrichtung. Der Windsack ist mit einem drehbaren Ring an einer Stange befestigt. Windsäcke findet man häufig auf Klein- und Segelflugplätzen sowie auf windexponierten Brücken, wo sie den Autofahrer vor Seitenwind warnen. |
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| Windstau |
| Unter dem Begriff Windstau verstehen Meteorologen die Erhöhung des Luftdrucks (Staudruck) vor einem Hindernis bei höheren Windgeschwindigkeiten. Auch ein Hereindrücken von Wasser durch stürmischen Wind in Flussmündungen und Buchten (Sturmflut) wird als Windstau bezeichnet. |
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| Windvektor |
| Die Darstellung des Windes durch einen Vektor. Da zur vollständigen Beschreibung eines Windes sowohl ein Betrag (die Windgeschwindigkeit) als auch eine Richtung (die Windrichtung) notwendig sind, ist der Wind eine typische Vektorgröße im dreidimensionalen Raum. |
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| Winter |
| Astronomisch die Zeit vom Sonnentiefstand (Winter-Sonnenwende) bis zur Frühlings-Tag- und Nachtgleiche (22.12.-20.03.). In der Meteorologie umfasst er in Mitteleuropa die Monate Dezember, Januar und Februar. In der Phänologie ist es die Zeit vom Abschluss der Feldarbeiten bis zur Apfel- und Fliederblüte. |
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| Winterregen |
| Regenfälle, die ihr Maximum in den Wintermonaten haben, dominierend in den Subtropen als mediterraner Winterregen, in höheren Mittelbreiten als ozeanischer Winterregen und in eng begrenzten Tropengegenden (auf der Luvseite der Inseln und Küsten) als Passatregen. |
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| Wirbelsturm |
| Allgemein bezeichnet man als Wirbelsturm jede wirbelartige Luftbewegung. Je nach Gegend, wo ein Wirbelsturm auftritt, nennt man ihn Orkan, Hurrikan oder Taifun. Windgeschwindigkeiten über 120 km/h (Windstärke 12 bis 17) werden dann erreicht. Typische Gebiete für tropische Wirbelstürme sind Westindien, die Chinasee, der indische Ozean und der tropische Pazifik. Der bisher stärkste Wirbelsturm soll mit einer Stärke von 284 km/h auf der Insel Guam im Pazifik beobachtet worden sein. |
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| Wolken |
| Ansammlung von kleinen Wassertröpfchen oder Eisteilchen, deren Fallgeschwindigkeit so gering ist, dass die Wolken in der Atmosphäre zu schwimmen scheinen. Wolken entstehen und vergehen aufgrund physikalischer Vorgänge in der Atmosphäre. Sie bestehen nicht unverändert über längere Zeit. |
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| Wolkenatlas |
| Ein Atlas mit typischen Wolkenbildern und einer Zahlenverschlüsselung für jede spezifische Wolkenform. Die Wolken werden in 27 Arten in verschiedenen Höhenlagen unterteilt. Für die Eintragung in Wetterkarten werden daher 27 Wolkensymbole verwendet. Die Bezeichnung der Wolkenarten geht auf den englischen Apotheker Luke Howard (1772-1864) zurück. |
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| Wolkenbruch |
| Dies ist ein sehr starker Niederschlag, der in Mitteleuropa mit einer Ergiebigkeit von mehr als 59 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde, beziehungsweise 69 Liter pro Quadratmeter in zwei Stunden fällt. Diese Definition stammt von G. Hellmann (1954-1939). |
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| Wolkenimpfen |
| Einführung von Substanzen in eine Wolke, die zu Niederschlagsbildung führen sollen. Am häufigsten wird Silberjodid verwendet, eine in Wasser nicht lösliche Substanz, bei der die räumliche Anordnung und der Abstand der Atome der des Eises sehr ähnlich ist und daher die Bildung von Eiskristallen aus unterkühlten Tropfen fördert. |
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| Wolkenscheinwerfer |
| Ein zur Messung der Wolkenhöhe bei Nacht angewandtes Gerät, bei dem ein Scheinwerfer senkrecht nach oben strahlt und an der Wolkenuntergrenze einen Lichtfleck bildet, der vom Boden aus mittels Pendelquadranten aus einer bestimmten Entfernung (200 Meter) anvisiert wird. Aus horizontaler Entfernung zum Fußpunkt des Wolkenscheinwerfers und dem gemessenen Winkel wird die Höhe der Wolkengrenze berechnet. Für die Wolkenhöhenmessung bei Tag wird das Ceilometer benutzt. |
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| Wüste |
| Gebiet mit sehr spärlichen oder fehlenden Niederschlägen und Pflanzenwuchs. Den Eiswüsten der Polargebiete und der Hochgebirge stehen die heißen Trockenwüsten gegenüber, die im Bereich der Wendekreise (zwischen dem 20. und 30. Breitengrad) liegen. Dies sind die Sahara und die innerarabische Wüste. |
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| Wüsten |
| In den Subtropen liegen fast alle Wüstengebiete der Welt. Wenig Wolken, kaum Niederschlag und entsprechend wenig Vegetation das ist das Klima der Wüstenregionen der Erde. Die Sonne brennt hier 4300 Stunden im Jahr (Lybische Wüste) auf die Erde (in Deutschland 1700 Stunden) und sorgt für Temperaturen zwischen 40 und 50 Grad. Dafür wird es in der Nacht ohne schützende Wolkendecke bitterkalt. |
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